Life is trouble only death is not – Alexis Sorbas
Kommunikation – Konfliktmanagement – Konfliktprävention
Konflikte bei der Arbeit beruhen häufig auf:
Mangelnder oder nicht genug sachbezogener Kommunikation; Mails ersetzen nicht das persönliche Gespräch!
Es entstehen im Arbeitsalltag oftmals Kompetenzstreitigkeiten aufgrund unklarer, mehrdeutiger oder lückenhafter Aufgabenbeschreibungen. Weisungsbefugnisse werden nicht klar benannt bzw. praktisch umgesetzt. Im Zeitalter der vermeintlichen Alles-Gleichmacherei werden Hierarchien und Entscheidungen chronisch und oft grundlos infrage gestellt. Oder aber umgekehrt: (Macht-) Positionen werden missbraucht, um Eigeninteressen und Vorteile durchzusetzen.
Generell lassen sich strukturelle Konflikte aufgrund von Organisationsstrukturen und prozessbezogene Konflikte aufgrund von Organisationskultur und Verhaltensweisen der beteiligten Personen unterscheiden.
Konflikte z. B. zwischen Leitung und Team entstehen häufig aus Gründen von:
- (unklaren) Hierarchien und – verleugneten – Machtverhältnissen
- zu wenig Partizipation, sinnvoller Delegation und Vertrauen
- Rollen- und Funktionsdifferenz; Diffusion und Kollusion der Beziehungen (ich bin jetzt „Deine Chefin“ früher als Kollegin war ich „Deine beste Freundin“)
- Mangel an Transparenz und Auftragsklarheit
- Mitsprachewünsche, die oft verklausuliert und damit schwer fassbar geäußert
werden, oder „von vorneherein“ von Vorgesetzten nicht akzeptiert werden - Endlos Diskussionen statt anerkennen von Entscheidungen und Autorität usw.
Konflikte in Teams beruhen häufig auf:
- der – berechtigten – Wahrnehmung von Ungleichbehandlung
- Ungerecht verteilter Arbeit und Arbeitszeiten bzw. Pausen („die Raucher machen am Tag mindestens 1 Stunde Pause mehr …“)
- Mangelnder Kommunikation und Transparenz („was arbeitet die eigentlich …?“)
- Differenzen in der Aufgabenverteilung und Unklarheit bei – gemeinsamen –
Arbeitsprojekten - Wenig Wertschätzung und Anerkennung der Arbeitsleistung aufgrund der Organisations-(Mangel-) Kultur. „Keine Kritik ist Lob genug.“
- Schwieriges Klientel, Marke „Sisyphus“. Menschen in manchen Teams mit „herausfordernden“ Klienten bzw. anspruchsvollen Kunden fühlen sich manchmal wie die berühmte Kerze, deren Docht von beiden Seiten brennt.
- Zu wenig gemeinsame Selbstfürsorge im Team.
- Konkurrenzdenken, mangelnde Kooperation und daraus resultierend aggressives Verhalten und entwertende – nonverbale – Kommunikation usw.
- Hier helfen: klare Kommunikation, Selbstfürsorge und mehr Kooperation
Konflikte haben konkrete materielle sowie auch immaterielle Ursachen.
Im Kern geht es fast immer um Gerechtigkeit.
Jenseits unseres Tunnelblicks und Silodenkens können wir vielleicht festhalten: beim Thema Gerechtigkeit ist auf diesem Planeten noch Luft nach oben. Der Mikrokosmos, das Innen von Individuen und Teams, spiegelt den Makrokosmos im Außen.
Wir leben in einer konfliktträchtigen Zeit.
Das berühmte „unter den Teppich kehren“ hat sich erwiesenermaßen nur bedingt bewährt. Manchmal macht es aber Sinn, nicht immer nur noch mehr „dirt on the basket“ zu kippen.
Mittel- bis langfristig gilt:
ohne die Wahrnehmung eigener Anteile, bei Leugnen und Verdrängen, können Konflikte nicht erkannt und damit auch nicht konstruktiv bearbeitet werden.
Meine Angebote und Formate für Sie sind an Ihrer Arbeits-Praxis orientiert:
- Coaching für Führungskräfte
- Beratung für Teams
- Spezielle Angebote rund um die Themen Selbstfürsorge, Kommunizieren, Konfliktmanagement und Prävention
- Mediation
Formate:
- 3 Schritte Verfahren: Klärungsgespräch und Erstanalyse – Arbeiten mit Tools – Ergebnissicherung und Bilanz
- 3 bis 6 Sitzungen, nach Bedarf auch Übergang zu Coaching und Supervision
Weitere Informationen zu Formaten und Preisen erhalten Sie gerne im direkten Gespräch. Bitte nehmen Sie Kontakt auf über unser Kontaktformular oder direkt per Mail: info@barbaraglaser.de
Vielen Dank und herzliche Grüße!